Do’s und Dont’s auf Social Media – auf den Kontext kommt es an

Dos Donts fb

«Ein wunderschönes Fest – danke für die tollen Momente.» So könnte ein Posttext 2019 und 2020 zu den Feiertagen lauten. Hingegen die Bildsprache wird in diesem Jahr auf Social Media ganz anders aussehen als noch im letzten Jahr. Aber worauf muss man achten?

Gerade dieses aussergewöhnliche Jahr hat erneut und sehr deutlich vor Augen geführt: Auf Social Media muss der Kontext beachtet werden. Ein Bild, welches letztes Jahr ohne irgendeine Kritik hätte gopostet werden können, könnte in diesem Jahr – in Zeiten von Covid19 – zu einem Shitstorm führen.

Weil nicht nur die Maskenpflicht und Social Distancing auf Social Media beachtet werden müssen, findest du hier eine kleine Liste von Do’s and Dont’s, welche man auf Social Media beachten sollte.

Do’s

  • Kenne deinen Kanal
    Jede Plattform hat ein etwas anderes Ziel und als User ist es wichtig, dieses zu kennen. So kann ein lustiges Katzenvideo auf Facebook Herzen zum Schmelzen bringen, auf LinkedIn ist es aber in den meisten Fällen eher unpassend.
  • Heikle Daten nicht publizieren
    Wenn du beispielsweise ein Foto deines Arbeitsplatzes aufnimmst – zuhause oder im Geschäft – achte darauf, dass keine geheimen oder heiklen Daten darauf zu sehen sind. Klassisches Beispiel: Login-Daten auf einem Post-It unter dem Bildschirm. Kann unschön enden…
  • Mit Hashtags Reichweite erzeugen
    Hashtags sind ein wunderbares Mittel, um auf den Sozialen Kanälen Reichweite zu erzeugen. Dabei müssen aber die Eigenheiten des jeweiligen Kanals beachtet werden. Auf LinkedIn und Facebook sind Hashtags zwar im Gebrauch; mehr als drei können aber schnell negativ auffallen und als Spam missverstanden werden. Auf Instagram können hingegen bis zu 28 Hashtags genutzt werden, ohne Gefahr zu laufen, dass man negativ gerated wird.

Dont’s

  • Community nicht beachten
    Beim Erstellen von Posts musst du dir immer bewusst sein, wer diese sehen wird und dir die Frage stellen: Interessiert dieser Inhalt auch? Nichts führt schneller dazu, dass deine Impressions sinken, als wenn du Beiträge erstellst, die niemanden interessieren.
  • Profil übertrieben aufpolieren
    Natürlich ist es schön auf dem eigenen LinkedIn-Profil möglichst viele Kenntnisse und Erfahrungen aufzulisten. Aber bleibe dabei immer ehrlich. Auf diesen Plattformen werden Übertreibungen schnell aufgedeckt und können sehr negative Auswirkungen auf das eigene Auftreten haben.
  • Unüberlegt Posten
    Grundsätzlich muss man sich bei jedem Post fragen: Was könnte man daran missverstehen? Wer könnte ihn negativ auffassen? Kleinigkeiten wie das Fehlen einer Maske (Bild oben) oder das ausschliessliche Verwenden einer männlichen Anrede können auf den sozialen Plattformen relativ schnell relativ grosse Wellen schlagen. Deshalb ist Vorsicht geboten.

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