«Die Zusammenarbeit machte Lust auf mehr»

Pg Und Marco Husmann Bundp Sized

Herr Husmann, wie muss man sich als Laie die Anwendung vorstellen, die Sie in Kooperation mit der IWF Web Solutions entwickelt haben?

Marco Husmann: Die Idee der IWF Web Solutions war es, ein Programm zu entwickeln, das genau aufzeigt, wie ein Gebäude wirkt, welchen Schatten es wirft, wie es im Ensemble wirkt – und dies natürlich, bevor es gebaut ist und die konkreten Pläne bestehen. Hierzu bedarf es einer ausgeklügelten Software, welche die Ideen der Architekten mit dem bereits Vorhandenen klug verknüpft – insbesondere mit Orts- und Stadtplänen.

Wie sind Sie das Projekt angegangen?

Husmann: Nach einem ersten Treffen mit Patrick Gross zeigte sich, dass unsere Bedürfnisse sofort verstanden wurden. In mehreren Workshops entstand in erstaunlich kurzer Zeit ein funktionierender Prototyp. So entwickelten wir rasch und auf unkomplizierte Weise eine massgeschneiderte Software, die ein dringliches Bedürfnis erfüllt. Schlank und auf den Punkt.

Wie hat man bei der IWF Web Solutions den Prozess empfunden?

Patrick Gross: Wir empfanden die Zusammenarbeit als sehr partnerschaftlich. Nachdem klar war, in welche Richtung das Projekt gehen soll, trafen wir uns im Schnitt alle zwei Wochen für einen kleinen Workshop. Dabei überprüften wir gemein- sam, ob die Zwischenziele erreicht wurden, welche Anpassungen noch notwendig sind und auch, ob neue Ideen beziehungsweise Funktionalitäten aufgenommen werden können oder sollen. Das ist der Vorteil, wenn man ein solches Projekt gemeinsam in einem partnerschaftlichen Prozess weiterentwickelt. Man ist dabei sehr agil – und am Ende eben auch sehr effizient.

Husmann: Ich kann das nur bestätigen. Mich hat der lösungsorientierte und praxisnahe Ansatz der IWF Web Solutions überzeugt, denn unser Unternehmen wirft gerade den Stein bei den digitalen Technologien sehr weit und will in diesem Thema unter den Architekten marktführend sein.

Wie wollen Sie diese Marktführerschaft erreichen?

Husmann: Wir haben ein firmeninternes sogenanntes «Digital LAB» gegründet. Dieses beschäftigt sich mit jenen Technologien, die unseren Alltag und unsere Prozesse morgen und übermorgen verändern könnten. Alles was wir im Zusammenhang mit dieser Thematik tun, geschieht immer mit der Brille eines Architekten. Technologien sollen uns im kreativen Prozess beflügeln und zu noch innovativeren Projekten treiben.

Inwiefern fliessen solche Überlegungen des Kunden bei der IWF Web Solutions mit ein?

Gross: Solche Überlegungen sind absolut zentral. Innovationsprozesse sind komplex. Sie zeichnen sich häufig durch Ungewissheit bezüglich des Problem- und Lösungsraums

aus. Darum empfehlen sich gerade in frühen Phasen des Innovationsprozesses solche agilen Vorgehensweisen, bei denen die Kunden- und Nutzerbedürfnisse klar im Zentrum stehen. Im gemeinsamen Austausch können die Anforderungen sodann schrittweise ermittelt und schliesslich die entsprechenden Lösungen rasch umgesetzt werden. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie gut die daraus entstehenden Resultate in der Praxis standhalten.

Husmann: Das hat auch zu tun mit der Innovationskraft der beiden Partner, der Firma Burckhardt + Partner und der IWF Web Solutions. Überrascht hat aber auch mich, wie weit fort- geschritten die Entwicklung des Tools am Ende des Prozesses schon war. Ich hatte eigentlich nur einen Prototypen erwartet, entstanden ist ein fast schon fertig entwickeltes Werkzeug, das erst noch einfach zu bedienen ist.

Dann sind Sie unter dem Strich mit dem Ergebnis zufrieden?

Husmann: Ja. Wir sind sehr zufrieden. Einige Teams wenden den Prototypen des Tools bereits im Projektalltag an. Dies zeigt uns, dass wir etwas wirklich Nützliches und Bedienerfreundliches entwickelt haben. Das Resultat über- trifft denn auch unsere Erwartungen klar. Ich kann die IWF Web Solutions nur weiterempfehlen. Die Zusammenarbeit machte Lust auf mehr.